Tages- und Praktikumsberichte der Schüler im zehnten Schulbesuchsjahr des Standortes „Unter den Ulmen“

Tagesberichte

Am 27.10.2016 um 8:30 Uhr fing mein Tag an. Zuerst zog ich mich um und danach besprach ich mich mit der Chefin. Ich wusch den Kundinnen die Haare und anschließend säuberte ich den Platz und brachte das Geschirr in die Küche.
Als Nächstes wusch ich das Geschirr mit der Hand und brachte es in die Schränke. Zwischendurch fegte ich wieder. Die benutzten Handtücher brachte ich in den Waschraum. Die sauberen Handtücher sortierte ich in die Schränke. Um 11:30 Uhr begann meine erste Pause, diese verbrachte ich mit meinen Arbeitskolleginnen. Danach, um12:30 Uhr, ging es wie vorher weiter. Um 17.30 Uhr zog ich mich um und um 17:43 Uhr nahm ich den Bus zurück nach Hause.

Als ich am 29. Oktober 2016 morgens um 8:00 Uhr bei der Arbeit ankam, fing der Tag damit an, dass ich die benutzten Handtücher im Salon aus den dafür bestimmten Körben entnahm und die Handtücher in den Keller brachte und diese in die Waschmaschine steckte. Die trockenen Handtücher aus dem Trockner habe ich mit nach oben in den Salon genommen, wo ich sie gefaltet habe und anschließend im Salon verteilt habe. Gegen 8:45 Uhr habe ich angefangen, verschiedene Flechtfrisuren an dem Übungskopf zu üben. Ich habe versucht, mit vier Strähnen zu flechten, was ich auf Anhieb geschafft habe. Danach habe ich einen Französischen Zopf versucht, an dem ich jedoch verzweifelt bin und es nach ca. einer Stunde immer noch nicht geschafft habe. Dies habe ich dann bis 10:45 Uhr geübt. Ab dann stand ich vorne im Salon hinter dem Tresen und habe Kunden empfangen. Dazu gehört, sie zu begrüßen sobald sie rein kommen, ihnen die Jacke abzunehmen, ihnen einen Sitzplatz zuzuweisen und sie zu fragen, ob sie etwas trinken möchten und falls ja, was sie trinken möchten. Sobald die Kunden nach beendetem Haarschnitt oder ihrer Färbung etc. fertig waren, habe ich die Plätze gefegt, die Zeitschriften wieder zurück in den Zeitschriftenständer gelegt und das dreckige Geschirr in die Spüle des Aufenthaltsraum gebracht. Dies habe ich bis 13:00 Uhr gemacht, wonach ich dann Feierabend hatte.

Die Chefin zeigte mir die Räumlichkeiten und auch die Hilfsmittel wie den Hubwagen. Um 9:30 Uhr zog ich meine Arbeitskleidung an.
Die Chefin zeigte mir, was ich machen kann. Ich war in der Abteilung Süßigkeiten und sortierte und säuberte die Regale bis 11:00 Uhr. Dann war ich im Lager und arbeitete im Kühlhaus. Dort sortierte ich die Ware und räumte sie ein. Die Chefin hat mir gesagt, dass ich eine halbe Stunde Pause machen sollte. Ich habe mir was zu essen im Laden gekauft und dann habe ich mein Brot gegessen. Danach musste ich weiter arbeiten. Ich sollte in der Abteilung Süßigkeiten arbeiten. Um 13:00 Uhr kam die Ware und dann musste ich in die Getränkeabteilung. Auch dort musste ich die Regale einräumen. Um 15:00 Uhr hatte ich noch eine Pause gemacht. Die Chefin hat gesagt, dass ich noch einmal in die Getränkeabteilung gehen sollte. Danach durfte ich nach Hause gehen.
Heute ging ich um 10 Uhr zur Arbeit in das Fitnessstudio. Als Erstes schlossen wir die Ladentür auf, danach gingen wir hoch und machten die ganzen Lichter an. Als nächstes machte ich die fünf Fernseher im Studio an. Um 10.30 Uhr kamen dann die ersten Kunden, ich war an der Theke und kümmerte mich um den Service. Um 15 Uhr musste ich dann den Hygienecheck machen. Dazu ging ich in die Männerumkleide, Dusche und in die Saune und schaute, ob alles sauber ist und ob alle Kerzen noch brennen. Um 17 Uhr war dann Ladenschluss und alle Mitglieder waren gegangen, also habe ich dann die Kasse abgerechnet. Dazu öffnete ich ein Programm im Kassencomputer, zählte die Münzen und trug sie in das Programm ein. Danach machten wir im Stromkasten alle Lichter, Computer und Fernseher sowie die Sauna aus. Um 17:20 Uhr schlossen wir dann die Ladentür zu und gingen nach Hause.

Praktikumsberichte

Am 27.10.2016 um 8:30 Uhr begann mein Praktikum als Friseurin in einem Friseursalon. Meine Arbeitskleidung war praktisch und bestand aus einer schwarzen Hose und einem schwarzen Oberteil. Ich konnte meine privaten Sachen tragen. Meine erste Tätigkeit war, den Kunden die Tür zu öffnen, die Jacke abzunehmen und aufzuhängen. Anschließend führte ich sie zum Platz. Beim Haare waschen und schneiden schaute ich zu, danach fegte ich den Platz sauber. Ich brachte den Kunden etwas zu lesen oder zu trinken. So ging das den ganzen Tag für mich weiter. Ich durfte meinen Kolleginnen die Haare waschen. An einem Übunsgkopf dufte ich eine Dauerwelle ausprobieren. Obwohl ich es noch nie gemacht hatte, habe ich es gut hinbekommen. Es hat sehr lange gedauert, bis ich fertig war. Am nächsten Tag fragte mich die Chefin, ob ich mir zutraue, einer Kundin die Haare zu waschen und zu pflegen. Ich bejahte. Ich war so aufgeregt, dass ich etwas falsch machen würde. Am Ende waren die Kundin und ich zufrieden. In der Mittagspause gingen wir essen oder spazieren. Nach der Pause dufte ich Farbe mischen, dies hat mir sehr viel Spaß gemacht. Danach spülte ich das Geschirr. Anschließend fegte ich wieder und begrüßte die Kunden, und am Schluss mussten meine Arbeitskolleginnen und ich die Waschbecken reinigen. So ging es jeden Tag in einem fort.
Ich hatte mir den Beruf anders vorgestellt. Vermisst habe ich junge Kunden, um mich mit ihnen zu unterhalten. Es waren nur ältere Menschen dort. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Beruf Friseurin für mich geeignet ist.

Mein Praktikum vom 27.10 bis 10.11.2016 als Verkäufer:
Mir hat mein Praktikum als Verkäufer in einem Lebensmittel- laden sehr gut gefallen, weil die Zeit schneller vorbeigegangen ist als in der Schule. Ich bin mit Freude hingegangen, weil es mir Spaß macht, Neues kennenzulernen. Meine Kollegen und ich haben die Regale sortiert. Ich habe mich gefreut, dass ich mit einem Hubwagen fahren durfte. Meine Arbeitszeit war von 9 Uhr bis 17 Uhr. In den zwei Wochen war ich zu Kunden und Mitarbeitern freundlich. Ich habe mich mit den Mitarbeitern sehr gut verstanden. Jeden zweiten Tag haben wir die Ware bekommen und die Ware musste ich sortieren und einräumen. Ich war zwei Wochen in der Abteilung Süßigkeiten und Getränke. Meine Arbeitskleidung bestand aus einem Pulli und einer Jeans. Die Mitarbeiter hatten ein T-Shirt an. Ich musste die Regale sauber machen und alles wieder einräumen. Es gab ein paar Mitarbeiter, die ich nicht mochte, es gab auch nette Leute im Supermarkt. Die Mitarbeiter haben sich wenig um mich gekümmert, weil sie arbeiten mussten. Die Pausen habe ich alleine verbracht, manchmal habe ich auch im Laden etwas gekauft. Manchmal haben wir uns unterhalten, aber ich war die meiste Zeit alleine in der Pause. Die Mitarbeiter waren sehr nett zu mir. Meine Pause war sehr kurz, ich hatte 30 min lang eine Pause. Ich finde es gut, dass ich die Ware einräumen durfte. Ich war sehr froh, dass ich im Kühlhaus arbeiten durfte, jeden morgen war ich im Lager und habe die Flaschen sortiert. Manchmal durfte ich um 17:00 Uhr nach Hause fahren und ich war immer um 17:30 zu Hause.

Ich war im Praktikum als Verkäufer in einem Bekleidungsgeschäft. Das hat mir insgesamt gefallen. Ich bin mit ganz viel Freude hingegangen. Dort habe ich mit dem Falten der Neuware eine gute Erfahrung gemacht. Die Ware, die angekommen ist, musste gefaltet und eingeräumt werden.
Gut gemacht habe ich das Einräumen und Falten und auch das Verkaufen. Mich hat das Verkaufen sehr glücklich gemacht. Warum? Weil ich dabei motiviert wurde und nicht runter gemacht wurde. Womit ich eine schlechte Erfahrung gemacht habe war das Staub putzen, weil mich das richtig enttäuscht hat. Ich musste sehr oft Staub putzen, obwohl das nicht nötig war. Was ich mir eigentlich vorgestellt habe, war, dass ich mehr verkaufe und nicht so viel Staub putze. Das richtige Falten habe ich gelernt und wie ich Ware sichern muss, die wir neu gekriegt haben, auch die Annahme und das Einräumen der Ware. Womit ich eigentlich nicht gerechnet habe war, dass ich zehnmal am Tag Staub putzen musste. Schwierigkeiten mit Mitarbeitern gab es nur mit einer, aber so etwas gibt es immer. Im jedem Job ist eine oder einer, der oder die dir nicht gefällt. Aber die Schule hat mich sehr gut vorbereitet. Ich habe mit allem gerechnet.
Es gab da Räume, Lager und verschiedene Abteilungen. Z.B. Premium ist mehr für Elegante, vintage ist mehr für Erwachsene und Core, Originals ist mehr für Jugendliche. Eine Gefahr besteht, wenn die Kartons, die du annimmst, nicht gut gestapelt sind, weil sie sonst umkippen können und Mitarbeiter verletzen.
Ich habe die Ware mit Sicherheitsknochen versehen. Das ist ein Knochen, der an der Kleidung befestigt wird, damit sie nicht geklaut wird. Sonst ertönt ein Alarm. Meine Mitarbeiter haben sich mit mir unterhalten und mir auch geholfen. Auf jeden Fall haben die sich um mich sehr gut gekümmert. Die Pausen haben wir manchmal zusammen verbracht, manchmal auch nicht. Es kam darauf an, ob viel los war oder nicht. Unterhalten haben sie mich sehr gut. In einem Bekleidungsgeschäft zu arbeiten, könnte ich mir sehr gut vorstellen, weil ich gerne verkaufe und der Rest der Aufgaben die ich machen muss nicht schwer ist. Ich war immer gerne da. Mein Wunsch ist auf Jeden Fall genau das.

Ich habe ein Praktikum in einem Lebensmittelladen gemacht. Mir hat mein Praktikum gut gefallen, ich hatte viel zu tun und alle Mitarbeiter waren nett zu mir. Ich bin jeden Morgen mit einem Lächeln ins Geschäft gekommen.
Ich habe beim Praktikum gute Erfahrungen gemacht, manche Aufgaben habe ich gut gemacht. Zum Beispiel habe ich den Müll rausgebracht und 30Prozent Sticker auf Lebensmittel geklebt.
Ich habe mich mit einem Mitarbeiter gut verstanden und jede Pause mit ihm verbracht, auch in der Freizeit haben wir uns getroffen. Das hat mir gefallen. Enttäuscht war ich in dem Praktikum nicht.
Manche Sachen sind mir ab und zu herunter geflogen, als ich die Lebensmittel nach vorne an die Kante gezogen habe. Jeden Donnerstag bekommen wir neue Ware, die man einräumen musste. Wenn etwas nicht mehr in das Regal reingepasst hat, musste der Rest wieder ins Lager. Die neue Ware musste man immer nach hinten packen. Ich habe einmal einen Fehler gemacht und habe auf jedes Lebensmittel 30 Prozent Sticker gemacht, obwohl es bis 2017 haltbar war. Dann habe ich Ärger bekommen. Ansonsten habe ich kein Problem mit den Mitarbeitern gehabt. Jeden Morgen um 9 Uhr haben wir gefrühstückt. Es gab verschiedene Räume. Einmal das Lager, dann den Aufenthaltsraum und den Pausenraum. Ich könnte mir gut vorstellen, mal da zur arbeiten.

Zwei Vorgangsbeschreibungen:

Schlüsselausgabe

Wenn ein Kunde ins Fitnessstudio kommt und ich gerade am Service stehe, gibt er mir seine Mitgliedskarte, danach ziehe ich sie über ein Kartenlesegerät. Dieses Gerät ist mit dem Kassencomputer verbunden. Auf dem Bildschirm erscheint dann ein Fenster, in dem ist der Name des Mitglieds sowie ein Foto zu sehen, daneben sind drei Auswahltasten (CheckIn, Schlüssel, Abbrechen). Ich drücke auf die Schlüsseltaste und suche ihm einen Schlüssel aus, danach trage ich die Nummer des Schlüssels ein, welchen ich dem Mitglied ausgegeben habe. Anschließend lege ich die Mitgliedskarte in das Fach, wo vorher der Schlüssel lag. Wenn der Kunde dann fertig trainiert hat, kommt er zu mir und gibt den Schlüssel ab. Ich hole dann die Karte aus dem Fach mit der Nummer des Schlüssels und ziehe sie wieder über das Kartenlesegerät und drücke auf Logout, dann gebe ich ihm die Karte zurück.

Färben von Haaren mit „Directions“

Zuerst nimmt man Blondierpulver und mischt es mit Wasserstoffperoxid (je nach Haarfarbe 6%-12% konzentriert). Man mischt es im Volumenverhältnis 1:1,5. Danach legt man Alufolie unter die ausgesuchte Haarsträhne, die Alufolie sollte ca. doppelt so lang sein wie die ausgesuchte Strähne. Dann trägt man die Masse satt auf die Haare auf, dass überall genug Blondierung ist. Nach ca. 45 Minuten schaut man, wie aufgehellt die Haare sind. Je nach dem lässt man die Blondierung dann etwas länger auf den Haaren damit sie das gewünschte Helllicht-blond bekommen. Sobald die Haare den gewünschten Farbton zeigen, wäscht man die Blondierung aus und föhnt die Haare. Anschließend sucht man sich von einer Farbpalette der „Directions“ eine bestimmte Farbe aus. Dann trägt man diese auf die blondierten Haare mit Alufolie darunter auf. Nach weiteren 40 Minuten wäscht man dann die Haare aus. Erst nur mit Wasser und hinterher mit einem Shampoo und einer Haarkur. Danach föhnt und kämmt man die Haare noch und man ist fertig.

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